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2.3 ADS- / ADHS-Arbeitsgruppe

Seit Beginn der 1990er Jahre befassen sich Forscher intensiv mit dem Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom (ADS / ADHS). Etwa drei bis zehn Prozent aller Kinder zeigen Symptome im Sinne eines ADS/ADHS. Jungen sind deutlich häufiger betroffen als Mädchen. Die Symptome können mit unterschiedlicher Ausprägung bis in das Erwachse­nenalter hinein fortbestehen.

Im Februar 2003 fand an der HSF eine schulinterne Fortbildungsveranstaltung zum Thema Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS bzw. gekoppelt mit Hyperaktivität ADHS) statt.

Folgende Schwerpunkte standen auf der Tagesordnung:

·         Merkmale hyperaktiver Kinder

·         Entstehung, Auftreten und Beschreibung der Auffälligkeiten

·         Defizite von ADS-/ADHS-Kindern im sozialen Bereich

·         Leistungsdefizite des Gehirns bei ADS-/ADHS-Kindern

·         Therapiemöglichkeiten

Da Schüler, Eltern und Lehrer gleichermaßen in der Erziehungsarbeit betroffen sind, wurde an unserer Schule eine Arbeitsgruppe „ADS/ADHS – erkennen – verstehen – helfen“ eingerichtet. Eltern und Lehrer, die hilflos, verunsichert und von schwierigen Kindern überfordert sind, haben hier die Möglichkeit, in vertrauter Runde über ihre Sorgen und Nöte zu sprechen.

ADS/ADHS ist gekennzeichnet durch Impulsivität, Ungeduld, Ablenkbarkeit, Unruhe, Konzentrationsstörungen, Hyperaktivität, Mangelnde Ausdauer und andere vielfältige Auffälligkeiten und Entwicklungsstörungen. Für betroffene Kinder ist ein strukturierter Alltag wichtig.

Der Gesprächskreis bietet die Möglichkeit, Beobachtungen und Strategien zwischen Lehrern und Eltern abzugleichen. Im Alltag fehlt es oft an gegen­seitigem Verständnis und Zeit zum Zuhören.

Während der Treffen erhält jeder Gesprächsmöglichkeit, so dass wichtige Bedürfnisse gleichermaßen Beachtung finden. Geleitet wird der Arbeitskreis von BeratungslehrerInnen der HS Freudenberg. Bei Bedarf erfolgt in Einzelfällen Beratung…

·        bei besonderen Lernschwierigkeiten oder Verhaltensauffälligkeiten.

·         zur Erfassung von Beeinträchtigungen und Behinderungen.

·         zur Vermittlung von Kontaktaufnahme in Bezug auf diagnostische oder therapeutische Hilfe.

·         bei Konflikten einzelner Schüler in der Schule.

Im Schuljahr 2010/2011 soll der Arbeitskreis wieder vierteljährlich stattfinden.

2.4 SV – Arbeit

Nach § 74 des Schulgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen hat die Schülervertretung im Rahmen des Auftrags der Schule insbesondere die Aufgabe, die Interessen der Schülerinnen und Schüler bei der Gestaltung der Bildungs- und Erziehungsarbeit zu vertreten und die fachlichen, kultu­rellen, sportlichen, politischen und sozialen Interessen der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Die inhaltliche Ausgestaltung der Mitwirkungsrechte der Schülervertretung ist im Erlass über die Mitwirkung der Schülervertretung in der Schule nach dem Schulmitwirkungsgesetz (SV - Erlass) geregelt.

Zur  Zeit beschäftigt sich die SV unter anderem mit der Überarbeitung der bestehenden Schulordnung von 1994  (s. Anlage D).