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2.5 Förderung durch außerschulische Träger

2.5.1 Programm „Schulverweigerung – Die 2. Chance“

Das Programm „Schulverweigerung - Die 2. Chance“ ist Bestandteil der Initiative JUGEND STÄRKEN, mit der das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein deutliches Zeichen für eine starke Jugendpolitik und die bessere Integration junger Menschen in Deutschland setzt. Die Initiative JUGEND STÄRKEN verknüpft vier Programme an bun­desweit mehr als 1.000 Standorten zu einem starken Netz und bietet Jugendlichen mit schlechteren Startchancen und jungen Menschen mit Migrationshintergrund fachkundige soziale, schulische und berufliche Begleitung und Hilfen.

Dieses Förderprogramm richtet sich an Jugendliche, die ihren Hauptschulabschluss durch aktive oder passive Schulverweigerung gefährden. Ziel des Programms ist es, diese Jugendlichen in das Schulsystem zurückzuführen und ihre Chancen auf einen Schulabschluss zu verbessern.

Auch unsere Schule ist in dieses Programm eingebunden. An der HSF werden die betroffenen Jugendlichen vom Katholischen Jugendwerk Förder­band intensiv betreut und gefördert – auch und vor allem im Bereich der sozialen Kompetenzen.

2.5.2 Das Projekt „Eintopf“

Das Projekt „Eintopf“ der Kompetenzagentur des Kreises Siegen-Wittgenstein, an dem unsere Schule beteiligt ist, richtet sich in erster Linie an Schüler der 8. und 9. Klassen und soll ihnen durch gezielte Förderung den Übergang ins spätere Berufsleben erleichtern, Hier werden nicht nur fach­liche Kompetenzen in Mathematik und Deutsch gefördert, sondern auch ganz gezielt z. B. ein Bewerbertraining durchgeführt und die sozialen Kompetenzen für den Arbeitsmarkt geschult.

2.5.3 Einzelberatung durch die Kompetenzagentur

In individuellen und schülerangepassten Beratungsgesprächen erhalten unsere Schüler Hilfen und Förderung in den Bereich Berufswahl, Bewerbertraining, Zukunftsperspektiven, Selbsteinschätzung uvm.

2.6 Ausblick

Ein Schulprogramm ist kein in Stein gemeißeltes Dokument, sondern es ist einem ständigen Prozess der Prüfung, Evaluation, Verbesserung und Überarbeitung unterworfen.

Neben den vielen guten Angeboten, die in unserer Schule fester Bestandteil des sozialen Lernens sind, möchten wir in nächster Zeit folgende konkrete Schritte gehen:

·         ein Patenschaftsprojekt unter Einbeziehung der Streitschlichter, welches an das Buddy-Projekt der Deutschen Vodaphone Stiftung angelehnt ist;

·         Einführung im Stundenplan verankerter Stunden im Bereich Sozialkompetenztraining, Methodentraining und „Lernen lernen“;

·         Bei dem Übergang in die Klasse fünf Übergabe einer Informationsmappe über die Schule an alle Fünftklässler (siehe Anlage);

·         Beim Übergang in die Klasse fünf sollen die ersten drei Tage durchgängig vom Klassenlehrer unterrichtet werden, damit die Schüler schneller in das Schulleben integriert werden;

·         Installation des Projekttages „Mobbing“ für die Klasse 6;

·         Wiederaufnahme des Arbeitskreises ADS.