Inhaltsverzeichnis   Startseite                            

3. Lernkompetenzen

3.1 Einleitung

Unterricht an der Hauptschule Freudenberg

Die in den Richtlinien und Lehrplänen für die Hauptschule in NRW genannten Prinzipien des Lehrens und Lernens sind für den Unterricht maßgebend. Am Gelingen von Unterricht sind Lehrer und Schüler gleichermaßen beteiligt.

Die Schüler der Hauptschule werden in den jeweiligen Jahrgängen durchgängig von möglichst einer geringen Anzahl an Pädagogen unterrichtet. Das Klassenlehrerprinzip ist dabei gültig. Die Klassenlehrer sind mit vielen Stunden in der eigenen Klasse eingesetzt.

Das Sprachförderprojekt in Klasse 5/6 erlaubt zusätzlich nötige Differenzierungs- und Fördermaßnahmen.

Jahrgangsstufenbezogene Absprachen gewährleisten paralleles Arbeiten. Diese Vereinbarungen beziehen sich verstärkt auf Unterrichtsinhalte, -methoden und Leistungsbeurteilungen.

Spezielle Klassenbelange und –probleme werden in einer Wochenstunde (Orientierungsstunde) in den Klassen 5/6 mit den Klassenlehrern erörtert. Durch die geringe Anzahl der Bezugspersonen erhalten die Schüler größere Sicherheit in einer positiven Lernatmosphäre.

Vor allem im projektorientierten Unterricht wie auch im AG- oder WP-Bereich werden Schüler-Vorschläge und besondere Interessenlagen mit einbezogen. Anregungen aus der Schülervertretung werden berücksichtigt.

Die Erstellung von Stoffverteilungsplänen und deren Präsentation erfolgen in den jeweiligen Jahrgangsteams. Die Beschlüsse der Fachkonferenzen werden dabei beachtet.

Kleingruppen werden gebildet, wenn es die organisatorischen und personellen Vorgaben erlauben. Der einzelne Schüler kann so stärker gefördert, angesprochen und/oder unterstützt werden. Eine Doppelbelegung in einzelnen Stunden in der Orientierungsstufe (in Deutsch, Englisch und Mathematik) erlaubt schon vorhandene oder neue Defizite aufzuarbeiten.

Ein sozial verantwortungsbewusster Klassenverband verringert Lernhemmnisse. Deshalb werden an der Hauptschule Freudenberg Maßnahmen durchgeführt, die den Teamgeist in den Lerngruppen stärken (Aufarbeitung von Konflikten und Aufstellung von Klassenregeln).

Methoden, die angstfreies Lernen unterstützen und das Vertrauen in das eigene Können fördern, tragen zur Leistungsmotivation bei (u. a. differenzierte Aufgabenstellung, Partner-/Gruppenarbeit, offene Unterrichtsformen).

Während eines festgelegten Zeitraums im Schuljahr werden an der Hauptschule Freudenberg wichtige, die Gemeinschaft oder die Gesellschaft betreffende Themen verstärkt im Unterricht behandelt. Hierdurch soll das Problembewusstsein und die Verantwortungsbereitschaft der Schüler geweckt werden.

So unterstützt die Schülerschaft schon seit Jahren durch Aktivitäten (Sponsorenlauf) Projekte, wie z. B. Lichtblicke oder Red-Nose-Day.

Individuelle Lernstörungen werden aufgegriffen und thematisiert: Die Klassen- bzw. Fachlehrer stellen unter Einbeziehung der Erziehungsberechtigten in Verbindung mit der Schulleitung und gegebenenfalls mit der Schulsozialarbeiterin Lösungswege zusammen und versuchen die Störung zu beheben.

Die Einbeziehung der Eltern in das Schulleben wird angestrebt durch Aktivitäten innerhalb eines Klassenverbandes, der Jahrgangsstufe und der Schulgemeinschaft.

Die Lehrer tragen durch fachlichen Austausch und Bereitschaft zu Fortbildungsmaßnahmen dazu bei, die Unterrichtssituation an der Hauptschule Freudenberg positiv zu gestalten.

Außerunterrichtliche Maßnahmen (u. a. Theaterbesuche, Literaturabende oder Museumsbesuche) und die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen ergänzen die schulische Unterrichtsarbeit. Außerschulische Partner unterstützen die Präventivmaßnahmen der Schule, wie z. B. im Rahmen der Verkehrserziehung die Kreispolizeibehörde oder hinsichtlich der Berufsvorbereitung das Berufsbildungszentrum, die IHK, die AOK und die ARGE.