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4.2.2          Praktika

Die HSF führt in Klasse 9 ein dreiwöchiges und in Klasse 10 ein zweiwöchiges Betriebspraktikum durch.

Diese Praktika dienen der Orientierung in einem Berufsfeld undmüssen nicht unmittelbar zu einem bestimmten Beruf hinführen. Um Überschneidungen zu vermeiden, werden die Termine mit der benachbarten Realschule abgestimmt. Die Schüler suchen sich in Absprache mit dem/r Klassenlehrer/in ihren Praktikumsplatz nach Interessen und Möglichkeiten aus, wobei dieser Betrieb ausbilden sollte. Damit die Schüler ihre Erfahrungen aus dem Praktikum für ihre Berufswahl optimal nutzen können, besuchen die betreuenden Lehrkräfte die Schüler mehrfach. Dabei werden Gespräche mit den ArbeitsanleiterInnen und Schülern geführt, um die Fähigkeiten oder auch Schwächen der einzelnen Schüler einschätzen zu können. Um sich mit dem gewählten Berufsbild auseinander zu setzen, fertigen die Schüler nach im Unterricht besprochenen Vorgaben (siehe Anlage B, S. 9 u. 10) einen Betriebspraktikumsbericht an, der zur AW-Note wesentlich beiträgt.

4.2.3          Berufsfindungswoche

In der Jahrgangsstufe 9 werden Angebote externer Institutionen zur Berufswahl und zur Bewerbung innerhalb einer Schulwoche gebündelt:

  • Die Arbeitsagentur bereitet den in der Woche stattfindenden BIZ-Besuch vor
  • Versicherungen bieten Bewerbungstraining an
  • Das BBZ stellt seine Lehrgänge vor
  • Vertreter der IHK geben Bewerbungstipps und stellen Berufsbilder vor
  • Besuch der DASA in Dortmund
  • Durch die Angebote externer Vertreter wird den Schüler der Einstieg in die Arbeitswelt realitätsnah und praxisbezogen verdeutlicht.

4.2.4         Ausbildungspartnerschaften

Seit etwa fünf Jahren existiert eine ausgesprochen effektive Kooperation mit dem renommierten Freudenberger Unternehmen Albrecht Bäumer GmbH & Co.KG (s. Anlage B, S. 1). Eine weitere erfolgreiche Partnerschaft mit dem ansässigen Unternehmen IBF- GmbH bahnt sich gerade an.

Die Zielsetzung der Zusammenarbeit besteht darin, Projekte zu entwickeln, die in Verantwortung der Schule auf Basis des Lehrplanes Technik konzipiert und durch die Ausbildungsabteilungen der Unternehmen begleitet und betreut werden.

Zur Zeit wird zusätzlich zur Stundentafel der Schule am Nachmittag (im Rahmen einer AG) der Lehrgang „Grundfertigkeiten der manuellen Metallbearbeitung“ angeboten (siehe Anlage B, S. 2 - 6), wobei hier ergänzend das Lernsystem für automatische Produktionsanlagen der Firma FESTO-Didaktik (in Kooperation mit der o.g. IBF-GmbH) zur Anwendung kommt.

 

Dieser Lehrgang wird einmal wöchentlich im Technikraum (Fachraum Metall) durchgeführt. Die Zielsetzung dieses ergänzenden Unterrichtsangebotes besteht darin,  stärker praxisbezogene Lerninhalte zu vermitteln, um noch gezielter und differenzierter auf die Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten.

Die Schülerinnen und Schüler sollen zumindest in Ansätzen arbeitsmotorische  Bewegungsabläufe erlernen, trainieren und speichern (Prägung des arbeitsmotorischen Bewegungsgedächtnisses), damit ein  Transfer ermöglicht wird und Rückkopplungsprozesse initiiert werden, die zukünftige Berufsausbildungen erleichtern.

In der konkreten Umsetzung geht es darum, erste praktische Erfahrungen in folgenden Bereichen zu sammeln:

 

·         Längenprüftechnik

·         Fertigungstechnik

·         Werkstofftechnik

·         Automatisierungstechnik

Für die Leitung der Lehrgänge stehen externe Fachkräfte (Industriemeister / Ausbilder) zur Verfügung.  Während des Verlaufs findet ein ständiger Austausch mit den Ausbildern der Firma Bäumer statt (die sich auch auf den Bereich Automatisierungstechnik bezieht).

Die praktischen Leistungen der Teilnehmer werden ähnlich wie in einer betrieblichen Ausbildung überprüft und bewertet. Auch hier werden die Ausbilder der Firma Bäumer hinzugezogen.

 

Am Ende des Projekts  erhalten alle Schülerinnen bzw. Schüler ein Zertifikat über die Teilnahme an dem Lehrgang, das von der Schule und der Firma Bäumer abgezeichnet wird (siehe Anlage B, S. 6).

Wir sind sehr sicher, dass sich mit den erlernten Fertigkeiten und der Bestätigung in Form eines Zertifikats die Chancen bei der Bewerbung um Ausbildungsplätze deutlich verbessern.

4.3       Zielvereinbarungen

Erkundung eines Bauernhofes (Klasse 7)

Erkundung der lokalen Gewerbegebiete (Klasse 7)

Betriebserkundungstage (Klasse 8)

Berufsbezogene Fachlehrgänge in Metallbearbeitung

u. Steuertechnik (Klassen 8 u. 9)

3-wöchiges Schülerbetriebspraktikum (Klasse 9)

2-wöchiges Schülerbetriebspraktikum (Klasse 10