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7.3 Analyse und Bewertung der  Betriebspraktika

      der Klassen 9 und 10

An dieser Umfrage im Schuljahr 2008/2009 haben insgesamt 100 Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 teilgenommen (siehe Anlage C, S. 8 - 12).

Der Erfolg dieser außerunterrichtlichen Maßnahme ist immer auch davon abhängig, ob sich Schüler  gerne beteiligt haben. Immerhin 90% Schüler bejahten diese Frage, so dass das Praktikum unter dieser Prämisse sehr vielversprechend war (s. Anlage C, S. 8, Diagramm 01). Dem weitaus größten Anteil der Schüler ist es gelungen, durch persönliches Engagement einen Praktikumsplatz zu bekommen. Dies entspricht auch den Vorgaben der Schule, da auf diesem Wege Bewerbungserfahrungen möglich werden.

Von großer Bedeutung für die zukünftigen Planungen der Praktika ist die Feststellung, dass immerhin 76% der Schüler angaben, nicht auf das Praktikum vorbereitet zu werden (s. Anlage C, S. 8, Diagramm 03). Unabhängig davon, dass es sich hier um eine sehr subjektive Einschätzung der Schüler handelt, sollte dieser Aussage gezielt nachgegangen werden.

Festzuhalten ist, dass für das kommende Schülerbetriebspraktikum der Klassen 9 (Frühjahr 2010) weitergehende Maßnahmen der Klassen- und Fachlehrer eingeplant sind.

Dennoch verlief das Praktikum insgesamt betrachtet relativ gut. 80%  bewerteten das Praktikum mit „gut" bis „sehr gut" und nur relativ wenig Schüler gaben „mittelmäßig" bis „sehr schlecht" an. Eine große Mehrheit (77%) erklärte, den Praktikumsplatz immer gerne aufgesucht zu haben.

Nicht zufriedenstellend ist die Rückkopplung bezüglich der Nachbesprechung. Lediglich 3% bewerten diese als „ausführlich“. Immerhin 27% der Schüler erklärten, das Praktikum sei gar nicht mehr besprochen worden (vgl. Anlage C, S. 10, Diagramm 07).  Auch hier ist die Überprüfung des Feedbacks angebracht und gegebenenfalls eine neue Systematik bezüglich der Vor- und Nachbereitung zwingend notwendig.

Die Diagramme 09, 10 und 11 bestätigen eindrucksvoll, dass die Schülerbetriebspraktika in den Klassen 9 und 10 einen enorm hohen Stellenwert haben und nicht mehr wegzudenken sind (vgl. Anlage C, S. 10f).

Sie gehören zu den unverzichtbaren Bestandteilen des Schulprogramms. Die Umfrage bejaht auch unzweifelhaft (90% Zustimmung), dass ein weiteres Praktikum in der Klasse 10 gewünscht wird (s. Anlage C, S. 11, Diagramm 11), was in der Schule (u.a. sogar in der Schulpflegschaft) nicht immer  unumstritten ist.

Abschließend wurden die Schüler zur Berufsvorbereitung allgemein in der Schule befragt. Das Ergebnis ist sicherlich zufriedenstellend (s. Anlage C, S. 11 u. 12, Diagramm 12 u. 13), wobei diese unverzichtbare wichtige Aufgabe der Schulform „Hauptschule“ noch verbessert werden könnte.

7.4       Vergleichsarbeiten

Seit dem Schuljahr 2008/2009 werden gezielt Vergleichsarbeiten in Mathematik (G. und E.-Kurse der Klassen 8 und 9) geschrieben. Planung, Durchführung und Bewertung erfolgen nach Absprache und gemeinsam erarbeiteten Rahmenbedingungen.

Das Rückkopplungsverfahren beschränkt sich bisher auf  strukturierte Gespräche. Die Einbeziehung  eines Schüler- bzw. Elternfeedback  ist zu einem späteren Zeitpunkt geplant.

7.5       Evaluationsverfahren in den kommenden Schuljahren

Die oben erläuterten Evaluationsverfahren belegen, dass Rückkopplungsprozesse unbedingt notwendig sind, um Schule gezielt weiterzuentwickeln.  Wie bereits erwähnt, ist an der Hauptschule Freudenberg lediglich der Einstieg. Wir müssen selbstkritisch feststellen, dass die durchaus konkreten Zielsetzungen des Schulprogramms von 2005 nur ansatzweise umgesetzt wurden.

 

Daher planen wir, in Zukunft systematischer und regelmäßiger Bilanz ziehen, die eigene Ar­beit kritisch Revue passieren zu lassen und Erfahrungen auszuwerten und zu reflektieren.

Die Entwicklung der Schule kann  nur dann forciert werden, wenn Rückmeldungen von außen eingespeist werden und die eigene Arbeit mit anderen Erfahrungen kontrastiert wird. Aufgrund dieser Erkenntnis muss und wird die Evaluation bei der Arbeit an der Hauptschule Freudenberg zukünftig mit folgender konkreter Zielsetzung einen wesentlichen Schwerpunkt bilden:

·     Die Steuergruppe entwickelt in Zusammenarbeit mit der Schülervertretung Verfahren zu einer qualifizierten Rückmeldung von Schülerinnen und Schüler zum Unterricht (Schülerfeedback);

 

·    Es werden Einschätzungen der Elternschaft über die schulische Arbeit eingeholt. Die Steuergruppe entwickelt auch hier entsprechende Verfahren, die in der Schulpflegschaft beraten und durch die Schulkonferenz beschlossen werden (Elternfeedback).