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Vorwort    
Das Schulprogramm der Hauptschule Freudenberg wurde in seiner ersten Fassung im Zeitraum von Februar 1998 bis November 2000 erarbeitet. An diesem gemeinsamen Prozess waren alle Lehrpersonen, die Elternschaft über die Mitwirkungsgremien und Schüler [1] beteiligt.

Zu den einzelnen Gliederungspunkten fand eine umfassende Befragung der genannten Gruppierungen statt. Der Dialog mit der Schulaufsicht erfolgte am 17. September 2001 im Rahmen einer Lehrerkonferenz.

Das im Dezember 2000 vorgelegte Programm galt als Ergebnis eines längeren dy­namischen Prozesses, der durch die Veröffentlichung und die formale Abgabe bei der Schulaufsicht zwar unterbrochen, aber nicht abgeschlossen wurde.

Die beschriebenen Vorgaben und Zielvereinbarungen waren Gegenstand einer immanenten Reflexion und die Erfahrungen sowie sich verändernde Rahmenbedingungen bewogen Schulleitung und Kollegium, ihr Programm kontinuierlich zu erwei­tern.

So konnte z.B. eine Arbeitsgruppe ADS gegründet werden, deren vorrangige Aufga­be darin besteht, ein Forum für betroffene Eltern zu bilden und individuelle, fachkun­dige Beratung zu organisieren.

Die Beobachtung, dass harmlose Streitigkeiten verstärkt zur Anwendung von Gewalt führen, motivierte mehrere Kolleginnen dazu, Streitschlichtung als Schülerseminar und ständige Einrichtung der Schule anzubieten. Mittlerweile erfolgt eine kontinuierliche Ausbildung und diese organisierte Form der Konfliktbewältigung ist nicht mehr wegzudenken.

Da ein großer Teil der Schüler der Hauptschule Freudenberg ihre Schule mit Bussen erreicht, sind Problemsituationen vorprogrammiert. Beim Warten an den Haltestellen und während der Einstiegsphase sind daher Schüler als Aufsicht in neongelben Westen präsent. Das gilt ebenso für die Fahrt zum Wohnort, in­dem für Ordnung gesorgt wird und die Busbegleitung als Ansprechpartner der Schü­ler zur Verfügung steht.

Bei der ADS-Gruppe, der organisierten Streitschlichtung und der Busbegleitung handelt es sich um Maßnahmen und Konzepte, die nach der 1. Fassung (2001) entwickelt und in das Schulprogramm integriert wurden.

Das Schulprogramm der HSF bildete auch die Basis für eine Homepage, die eine kontinuierliche und vorbildliche aktuelle Überarbeitung erfährt.

[1] Wir verwenden im Schulprogramm die geschlechtsneutrale Formulierung „Schüler“

 

Diese Form der Öffentlichkeitsarbeit hat zunehmend an Bedeutung gewonnen, da mehr denn je die Eltern und ihre Kinder bei der Wahl der Schulform beteiligt sind und somit Informationen, Auskünfte und gegebenenfalls Aufklärung im Vorfeld dieser schwierigen Entscheidung neue Bedeutung gewonnen haben.

Im Jahre 2005 erfolgte eine Überarbeitung des gesamten Schulprogramms. Unbedingt notwendig wurde auch eine völlig neue Formatierung der Aufzeichnungen, da diese im Jahre 2001 nicht gebunden wurden, sondern als  akribisch geordnete Aktensammlung zur Verfügung standen. 

Das von der Steuergruppe überarbeitete und neu zusammengestellte Schulprogramm wurde am 06.12.2005 in der Schulpflegschaft und in der Schulkonferenz beraten und beschlossen und  (wie angefordert) am 22.12.2005 dem Schulamt zur Beurteilung übergeben.

Die Schulleitung erhielt anhand eines vorgegebenen Rasters im März 2006 in einem ausführlichen Beratungsgespräch die Rückkopplung der Schulaufsicht und sowohl die positiven Ergebnisse des Programms als auch diejenigen Bereiche, bei denen Handlungsbedarf festgestellt wurde, waren Gegenstand weiterer Beratungen in den Mitwirkungsgremien.

Der attestierte Handlungsbedarf, veränderte Rahmenbedingungen und neue Aufgabenstellungen der Schule waren Gegenstand  vielfältiger Diskussionen in den Lehrerkonferenzen. Zum Schuljahresbegin 2007 / 2008 wurde daher beschlossen, das Schulprogramm erneut grundlegend zu überarbeiten.

Dieser Beschluss konnte in zwei pädagogischen Konferenzen (18.10.2007 und 26.01.2009) umgesetzt werden, so dass  eine völlig neue Konzeption entstand.

Nach redaktioneller Überarbeitung in der Steuergruppe und anschließender Beratung in den schulischen Mitwirkungsgremien wurde das neu konzipierte Schulprogramm im Dezember 2009 beschlossen.

Selbstverständlich wird auch diese revidierte Ausgabe des Schulprogramms keine unveränderbare Größe sein, sondern es bedarf erneut der fortlaufenden Überprüfung, einer gezielten Evaluation und selbstverständlich einer Anpassung an neue Sachverhalte und gegebenenfalls neuer Aufgaben.

Freudenberg, den 18.12.2009